Vorbeugung

Norovirus Problematik

Die zwei Probleme des Norovirus sind eigentlich schnell erklärt: erstens ist es hochgradig ansteckend und zweitens gibt es trotz moderner Schulmedizin bisher keinen Impfstoff. Wie aber dem Norovirus vorbeugen, das unter besonderen Umständen gar zum Tode führen kann, wenn auch nur in äußerst seltenen Fällen?

Absolute Hygiene ist ein Muss
Ein absolutes Muss ist die Hygiene! Nur so kann das Norovirus halbwegs effektiv bekämpft werden. Das Problem ist auch hier wieder ganz klar: Das Norovirus kann ganzjährig auftreten und ist es erst einmal im Umlauf, bricht schnell eine regelrechte Epidemie aus. Und trotz der heutigen Hygienestandards in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kindergärten sind es doch oftmals gerade diese Orte, wo das Norovirus reiche „Beute“ findet.

Hände waschen gehört einfach dazu
Und obwohl dem Menschen von klein auf geradezu eingetrichtert wird, sich die Hände zu waschen, scheinen einige unserer Mitmenschen genau diese „gute“ Erziehung als Erwachsene wieder vergessen zu haben. Doch gerade das Händewaschen vorm Essen und nach jedem(!) Toilettengang gehört zur alltäglichen Hygiene einfach dazu – egal ob Erwachsener oder Kind. Dies gilt gerade dann, wenn bereits eine Epidemie mit dem Norovirus grassiert! Händewaschen ist die sicherste Vorbeugung gegen das Norovirus, wobei sogar auf spezielle Desinfektionsmittel wie etwa das Produkt „Sterillium Virugard“ zugegriffen werden sollte, das noch weitaus effektiver als herkömmliche Seife wirkt und das Norovirus sogar abtöten kann..

Oft und öfter
Ganz wichtig dabei: Händewaschen sollte man nicht nur einmal, sondern eben regelmäßig. Und regelmäßig heißt auch regelmäßig, sprich vor jedem Essen und auch nach jedem Toilettengang. In bestimmten Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder auch Kindergärten sollten zudem spezielle Desinfektionsmittel wie beispielsweise „Sterillium Virugard“ ebenfalls selbstverständlich sein, um eine noch bessere Hygiene und damit Abwehr des Norovirus garantieren zu können.

Trockene Haut keine Ausrede
Viele Menschen leiden gerade nach dem Händewaschen unter trockener Haut, was zugegeben schon als unangenehm empfunden werden kann. Doch auch trockene Haut sollte keine Ausrede vor mangelnder Hygiene sein – nach dem Händewaschen nutzt man einfach eine Creme, welche vor Austrocknung schützt.

Desinfektion kontra Seife
Zum Händewaschen sind dabei „richtige“ Desinfektionsmittel wie „Sterillium Virugard“ weitaus besser geeignet als handelsübliche Seife. Normale Seife reinigt zwar ebenfalls die Hände, kann aber mögliche Viren, die an den Händen bereits haften, nicht abtöten. „Sterillium Virugard“ als echtes Desinfektionsmittel kann dagegen aber sehr wohl ein Virus wie eben das Norovirus abtöten und die Gefahr einer Übertragung an Dritte gegenüber handelsüblicher Seife deutlich minimieren. Problem bei Desinfektionsmitteln wie „Sterillium Virugard“ “: Diese sind im Handel gar nicht zu bekommen und selbst Apotheken schütteln bei der Frage nach diesen Mittel oftmals den Kopf.

Mittendrin statt nur dabei
Ist eine Epidemie mit dem Norovirus bereits ausgebrochen, gelten diese doch relativ einfach zu bewerkstelligenden Vorbeugemaßnahmen wie Händewaschen erst recht. Gerade jetzt sollte auf ein richtiges Desinfektionsmittel statt Seife zugegriffen werden – müssen jetzt vorhandene Viren abgetötet werden, ist man mit normaler Seife chancenlos, mit Sterillium Virgard dagegen aber doch relativ gut geschützt.

Alles desinfizieren
Im Falle einer Epidemie mit dem Norovirus reicht es allerdings nicht mehr aus, nur die Hände zu waschen – auch wenn dies mit einem Desinfektionsmittel wie Sterillium Virugard geschieht. Denn das Norovirus ist nicht nur hochansteckend, oder hoch „kontagiös“, wie der Mediziner sagen würde, sondern einfach überall. So kann man das Norovirus nicht nur an (möglicherweise nicht gewaschenen) Händen, sondern auch auf jeden Gebrauchsgegenstand finden. Zur Sicherheit sollten Sie zudem Ihren Arzt aufsuchen. Nur er kann eine Norovirus Diagnose stellen.

Toilettendeckel, Türklinken, Wasserhähne, Gläser, Teller, Fernbedienungen für den Fernseher oder einfach auf dem Tisch – ist hier eine infizierte Person gewesen, bleibt das Norovirus einfach da und „wartet“ auf sein nächstes Opfer.

Möglicher Schutz gleich Flächendesinfektion
Gerade an Orten, wo viele Personen zusammentreffen, etwa Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser oder Pflegeheime, müssen bei oder nach einer Epidemie zu noch ganz anderen, extremeren Schutzmassnahmen greifen – Händewaschen allein wäre jetzt einfach zu wenig, wo sich das Norovirus quasi überall tummelt. Das (jetzige) Zauberwort im Kampf gegen das hochansteckende, aber Gott sei Dank auch selten tödliche Norovirus heißt Flächendesinfektion. Und dies gilt nicht nur an Orten mit vielen Menschen, sondern bei erkrankten Personen auch im eigenen Heim.

Warum alles?
Neben ganz logischen Dingen wie Toilette, Wasserhähne oder Türklinken, die der Erkrankte mehr als einmal mit seinen Händen berührt und so höchstwahrscheinlich auch das Norovirus hinterlassen hat, müssen noch ganz andere Gegenstände bei Norovirus Symptomen desinfiziert werden – eigentlich alles! Der Grund ist schnell erklärt: Beim Erbrechen, eine typische Beschwerde des „Noro Virus„, entsteht ein feiner, unsichtbarer Film wie bei einer Spraydose, der sich überall ablagert, egal ob Tisch, Schrankwand, dem Geschirr oder der Zeitung. Auf diesen Gegenständen kann das Norovirus bis zu zwölf Tage überleben – und neue Opfer anstecken, die diese Dinge berühren und sich ohne Wissen das Norovirus selbst zuführen.

Finger weg vom Mund!
Ganz wichtig beim Umgang mit vom Norovirus Infizierten: beim Umgang mit kranken Personen sollten die Finger auf jeden Fall vom eigenen Mund wegbleiben, um den Virus nicht selbst zu bekommen. Beim Umgang mit Kranken in Krankenhäusern oder Pflegeheimen ist der Kontakt mit Kranken während der Norovirus Behandlung natürlich nicht vermeidbar – und gerade jetzt ist eine regelmäßige Desinfektion der Hände wie etwa mit Sterillium Virugard nicht nur nötig, um sich selbst zu schützen, sondern auch andere Pflegepersonen oder Patienten, die noch nicht von den Noroviren befallen sind. Neben der Desinfektion der Hände wie auch Gegenstände sollte eine Trennung der Infizierten von gesunden Menschen selbstverständlich sein.

Höflichkeit steckt an!
Falsch wäre jetzt auch die allgemein übliche Form der Höflichkeit: das Händeschütteln zur Begrüßung oder zum Abschied. Gibt es bereits eine Epidemie mit dem Norovirus darf man nicht nur unhöflich sein, man sollte es sogar – zum Schutz unbeteiligter Dritter. Ein freundliches „Hallo“ oder ein „Guten Tag“ zur Begrüßung ist jetzt weitaus besser als der normal geltende Handschlag – und schützt am efektivsten vor dem hoch ansteckenden Norovirus!

Nicht mal ein Handschlag
Warum schon das Händeschütteln unterbleiben sollte, liegt einfach daran, dass bereits zehn bis einhundert Noroviren ausreichen, um einen gesunden Menschen mit dem Magen-Darm-Virus zu infizieren und die nächsten Tage unter Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen leiden zu lassen – hat der Gegenüber gerade erst eine infizierte Person oder auch einen Gegenstand berührt, ist das Norovirus schnell übertragen!

Weg von der Masse!
Als letzte Vorbeugungsmassnahme gegen das Norovirus gilt: weg von der breiten Masse! Gerade im Winter, wenn das Norovirus „Hochkonjunktur“ hat, sollte man Orte meiden, an welchem viele Menschen zusammentreffen. Gerade jetzt gelten Orte wie Hallenbäder, Restaurants und Cafés, aber auch Pflegeheime und Krankenhäuser als besonders gefährlich – hier schlägt das Norovirus immer zuerst zu!

Gemeinsame Nutzung vermeiden!
Wir empfehlen Ihnen dringend eine gemeinsame Nutzung von alltäglichen Dingen zu vermeiden. Dazu gehört unter anderem auch Ess-Besteck, Teller und Gläser. Auch daran kann der Norovirus durch Handberührung haften! Eine besonders kuriose eMail eines jungen Lesers an unsere Redaktion beschreibt die Infektion durch die gemeinsame Nutzung eines Shisha-Schlauches. Abgesehen davon, dass Shisha Tabak in der Kritik steht gefährlicher als normaler Tabak zu sein, sollte gerade dieses unter jungen Leuten sehr verbreitete Freizeitvergnügung mit Vorsicht genossen werden.

Unsere „Norovirus“ Themen-Serie:
Teil 1: Allgemein
Teil 2: Symptome
Teil 3: Diagnose
Teil 4: Behandlung
Teil 5: Vorbeugung
Teil 6: Leitfaden (Download)